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  • janine815

Ist Akupunktur nur ein «Hokus Pokus»?

Studien, die eine Wirkung der Akupunktur nachweisen.



Allzu oft sagen mir die Leute:

«Ah Akupunktur…man muss einfach daran glauben, dann wirkt’s schon.»

«Ich weiss auch nicht warum, aber es ging mir einfach besser.»

«Akupunktur beruht doch nur auf Placebo-Effekt.»



Auch westliche Mediziner nahmen lange an, dass dem so ist, weil die Wissenschaft die positive Wirkung der Akupunktur nicht erklären und messen konnte.

Das Konzept der TCM – und somit auch der Akupunktur – beruht auf dem "Qi" ("Lebensenergie") mit ihren Anteilen von Yin und Yang. Demnach durchfließt die Lebensenergie Qi den Körper in speziellen Bahnen (Meridiane). Diesen 14 Meridianen werden jeweils bestimmte Organfunktionen zugeordnet. Auf den Meridianen befinden sich mehr als 360 Akupunkturpunkte, über die die Lebensenergie "Qi" beeinflusst werden kann.

Beim gesunden Menschen durchfließt das Qi die Meridiane gleichmäßig und der Anteil von Yin und Yang ist ausgeglichen. Bei Krankheiten oder Störungen von Körperfunktionen ist, nach Ansicht der TCM, der Energiefluss gestört.

Durch gezielte Stimulation der Akupunkturpunkte kann der Energiefluss beeinflusst werden. Dazu werden sterile Akupunkturnadeln in die Punkte auf der Haut eingestochen. Durch Reizung der Punkte soll der Körper zur Normalisierung des Energieflusses angeregt werden, wodurch Störungen im Organismus beseitigt und Krankheiten überwunden werden können.

Verschiedene Studien konnten der TCM nachweisen, dass Akupunktur nicht nur «Hokus Pokus» ist.


· Unser Körper ist von elektromagnetischer Natur und die Wissenschaft misst diese Frequenzen seit vielen Jahren mit fortschrittlichen Geräten wie EKGs und MRT-Scans. Zahlreiche Studien belegen, dass diese Energiepfade und -punkte auch dann Strom leiten, wenn keine Nadeln verwendet werden. Mit den Akupunkturnadeln, der Tuina Massage oder Akupressur können die elektromagnetischen Strömungen beeinflusst werden. Es können Störungen im Organismus beseitigt oder gelindert werden und ein Gleichgewicht kann wieder hergestellt werden.


· Wissenschafter der «University of Rochester NY», konnten die Wirkung der Akupunktur auf molekularer Ebene nachweisen. In ihrer Studie stellten sie fest, dass mit dem Einstich der Nadeln das Molekül Adenosin im Gewebe freigesetzt wird. Dieses Molekül kann Schmerzen lindern.


· Zudem fanden Forscher der «University of Michigan» heraus, dass Akupunktur und Scheinakupunktur unterschiedliche Effekte im Gehirn haben. Sie konnten nachweisen, dass klassische Akupunktur einerseits die Menge an Endorphinen erhöht. Endorphine sind chemische Botenstoffe, die bei Stress und körperlicher Anstrengung Glückshormone wie Serotonin und Dopamin ausschütten. Zudem wird bei der klassischen Akupunktur die Menge der schmerzlindernden Substanzen Opioid, Morphin und Kodein gesteigert. Die Scheinakupunktur verändert den Opioid-Level jedoch kaum.


· Koreanische Wissenschaftler studierten die orientalische Medizin mit biophysikalischen Methoden. Bei einer Injektion von Farbstoff in die Akupunktur-Punkte konnten sie dünne Linien im Verlauf der Meridiane erkennen. An den Stellen, wo sich keine Akupunktur-Punkte und keine Meridiane befanden, konnte keine Verfärbung festgestellt werden. Zudem fanden die Forscher heraus, dass die Meridian-Linien nicht nur auf die Haut beschränkt sind, sondern ein Kanalsystem bilden, durch das Flüssigkeit fliesst, und dass sich diese Flüssigkeit ansammelt, um Stammzellen zu bilden.


· Bei einem Forschungsprojekt der Friedrich-Schiller Universität Jena, haben Ärzte Versuchspersonen unter Vollnarkose Schmerzreizen ausgesetzt. Zusätzlich haben sie bei einigen Versuchspersonen eine elektrische Nadelakupunktur angewandt, andere erhielten keine Akupunktur. Dabei wurde festgestellt, dass Schmerzreize bei Akupunktierten eine deutlich schwächere Reaktion im Gehirn auslösten. Da die Testpersonen unter Narkose standen, konnte ausgeschlossen werden, dass Akupunktur nur eine Wirkung zeigt, weil die Patienten daran glauben.












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