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  • janine815

Warum Akupunktur bei Schmerzen hilft




In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden Schmerzen anhand verschiedener Qualitäten und Charakteristika klassifiziert, die auf unterschiedliche Ursachen und energetische Ungleichgewichte hinweisen. Hier sind einige typische Schmerzqualitäten, die in der TCM identifiziert werden:





  1. Schmerzen durch Qi-Stagnation (Qi Zhi):

  • Qualität: Ziehende, anspannende Schmerzen.

  • Ursache: Blockade des Energieflusses Qi durch Stress, Emotionen oder physische Verletzungen verursacht..

  1. Schmerzen durch Blut-Stase (Xue Yu):

  • Qualität: Stechende, fest lokalisierte Schmerzen.

  • Ursache: Blutstagnation, oft durch Trauma, Operationen oder chronische Krankheiten. Kann aus Qi-Stagnation, Blut-Mangel und Kälte entstehen.

  1. Schmerzen durch Kälte (Han):

  • Qualität: Scharfe, stechende Schmerzen, die sich durch Wärme verbessern.

  • Ursache: Eindringen von Kälte, oft begleitet von kalten Extremitäten und aversion gegen Kälte.

  1. Schmerzen durch Hitze (Re):

  • Qualität: Brennende, heiße Schmerzen, die sich durch Kälte verbessern.

  • Ursache: Ansammlung von Hitze oder Feuer im Körper, oft begleitet von Rötung, Schwellung und Fieber.

  1. Schmerzen durch Feuchtigkeit (Shi):

  • Qualität: Schwere, dumpfe Schmerzen, begleitet von einem Gefühl der Schwere.

  • Ursache: Ansammlung von Feuchtigkeit oder Schleim, oft durch feuchtes Klima oder Ernährung.

  1. Schmerzen durch Mangel (Xu):

  • Qualität: Dumpfe, anhaltende Schmerzen, die oft durch Erschöpfung oder Ruhe verschlimmert werden.

  • Ursache: Mangel an Qi, Blut, Yin oder Yang, oft durch chronische Krankheiten oder Überanstrengung.

  1. Schmerzen durch Wind (Feng):

  • Qualität: Wandernde Schmerzen, oft begleitet von Kribbeln oder Taubheitsgefühlen.

  • Ursache: Eindringen von Wind, oft kombiniert mit anderen Pathogenen wie Kälte oder Feuchtigkeit.


Wie kann nun Akupunktur bei diesen unterschiedlichen Schmerzen helfen?

  1. Endorphinausschüttung: Bei der Akupunkturbehandlung werden im Rückenmark Endorphine ausgeschüttet, die bewirken, dass die Schmerzweiterleitung unterdrückt wird. Zudem werden im Mittelhirn Serotonin (Glückshormon) und Noradrenalin freigesetzt, die das Schmerzempfinden reduzieren und das Wohlbefinden steigern.

  2. Regulation des Energieflusses Qi Durch das Setzen von Nadeln an bestimmten Punkten kann der Energiefluss reguliert werden und Blockaden können aufgelöst werden.

  3. Durchblutungsförderung: Akupunktur kann die Durchblutung in den behandelten Bereichen verbessern, was wiederum die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung fördert und zur Heilung beiträgt.

  4. Pathogene Faktoren ausleiten Mit Akupunktur und der richtigen Ernährung können pathogene Faktoren wie Wind, Kälte, Hitze, Feuchtigkeit und Schleim ausgeleitet werden.

  5. Muskelentspannung: Durch die gezielte Stimulation von Akupunkurpunkten können Muskelverspannungen gelöst werden, was zu einer Reduktion von muskulär bedingten Schmerzen führt.

 

 

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